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Prävention & Labordiagnostik in München

Tinnefeld-Konzept / Integrative Medizin München / Prävention & Labordiagnostik in München
Die heutige Labordiagnostik erlaubt die Analyse einer erstaunlichen Anzahl interessanter und aussagekräftiger Parameter – nur einige hiervon werden routinemäßig von ihrem Hausarzt überprüft. Das Tinnefeld-Konzept zeigt Ihnen die Möglichkeiten der modernen Labormedizin auf und schnürt attraktive Laborpakete, die auf individuelle Beschwerden abgestimmt sind. Das Angebot wird abgerundet durch genetische Abstammungsnachweise sowie Antikörpertests zur Minimierung der Impfwiederholungen – selbst ein molekularbiologischer Nachweis von Borrelien-DNA in einer Zecke ist heute möglich.

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Prävention bedeutet Vorbeugung und Vermeidung von Krankheiten

Investieren Sie in Ihre Gesundheit und warten Sie nicht, bis Sie krank werden. Prävention ist die günstigste, effektivste und befriedigendste Form der Gesundheitsleistungen: Mit moderner Labordiagnostik kann ein Mangel oder eine Veränderung erkannt werden, bevor es zu krankhaften Symptomen kommt. Das Tinnefeld-Konzept ist zu einem großen Teil auf die Verhinderung von Krankheiten und die Erhaltung Ihrer Lebensqualität ausgerichtet.

Als Referentin für das Fach „Gesundheit und Ökologie“ in der Ausbildung angehender Kinderpflegerinnen und -pfleger liegt mir dieses Thema seit Jahren ganz besonders am Herzen. Als Medizinisch-Technische-Laboratoriumsassistentin habe ich eine Leidenschaft für Labordiagnostik. Daher stellt diese einen Schwerpunkt meiner Arbeit in der Praxis dar. Als Heilpraktikerin habe ich die Möglichkeit mit Ihnen Wege zu finden, um angemessen auf eine Laborveränderung zu reagieren.

Neben genetischen und psychosozialen Aspekten mit zu viel negativ empfundenem Stress beruhen viele gesundheitliche Probleme auf mangelnder Bewegung und ungünstigen Ernährungsgewohnheiten. Häufige Ursache für chronische Müdigkeit, Allergien oder eine eingeschränkte Leistungsfähigkeit sind Mangelzustände, wie sie aus unserer wenig Nährstoffe enthaltenden Nahrung und unserem Essverhalten resultieren. Auch unter chronischem Stress, Überlastungszuständen, bei verschiedenen Erkrankungen, bei Rauchern oder bei Anwendung bestimmter Ernährungsformen (vegan, vegetarisch) kann sich über Monate oder Jahre ein Mikronährstoffmangel ausbilden. Häufig fallen dann nicht erklärbare Symptome wie Müdigkeit, Leistungsmangel, Kopf- oder Nervenschmerzen, Haarausfall, Hautveränderungen oder ähnliche Zeichen auf.

Vor diesem Hintergrund habe ich Ihnen interessante Laborpakete zusammengestellt, die einen Überblick über ihren Gesundheitszustand liefern und damit einerseits als präventive Maßnahme, anderseits unter diagnostischen Aspekten sinnvoll sind. Daneben biete ich Ihnen alle Standardlaboruntersuchungen wie Blutbild, Leber-, Galle-, Pankreas-, Nierenwerte, Entzündungsmarker, Blutgerinnungswerte, Blutfette oder Blutzuckerwerte an.

Laboruntersuchung in München
Lebens- und Ernährungsgewohnheiten

Neben einer ausführlichen Anamnese mit Abklärung ihrer Lebens- und Ernährungsgewohnheiten zur Ermittlung ihrer individuellen Risikofaktoren (wie z.B. Gewicht, Bluthochdruck, familiäre Veranlagungen, Stress, Blutfettwerte, etc.) und einer körperlichen Untersuchung, einschließlich Puls- und Blutdruckmessung können viele Laboruntersuchungen Hinweise auf Stoffwechselerkrankungen liefern, eine ungünstige Keimzusammensetzung im Darm aufdecken oder Mangelzustände aufzeigen und eröffnen so die Möglichkeit frühzeitig, noch vor dem Auftreten von Krankheitssymptomen zu reagieren.

Bereits kleinste Änderungen der Ernährungs- und Bewegungsgewohnheiten können wahre Wunder bewirken, Zucker- und Blutfettwerte normalisieren und damit das Risiko für die Entstehung von vielen Zivilisationskrankheiten wie Diabetes, Herz-Kreislauferkrankungen und Fettleibigkeit und deren Folgen verringern. Bei Nachweis eines Mikronährstoffmangels, kann eine vorübergehende oder auch langfristige Therapie (in Form von Tabletteneinnahmen, Infusionen oder Injektionen) den Mangel beheben und so die Entstehung von Krankheiten verhindern bzw. bereits vorhandene, ungeklärte Krankheitssymptome, falls sie die Folge eines Mikronährstoffmangels sind, verbessern oder beseitigen.

Ich habe Ihnen altbekannte und bewährte, aber auch völlig neuartige und innovative Laborpakete zur Diagnostik und Prävention zusammengestellt:

Für die Diagnostik arbeite ich mit zertifizierten und akkreditierten Laborzentren zusammen. Die Probenentnahme erfolgt in meiner Praxis, die Auswertung der Labordaten und die Befundbesprechung kann ggf. auch telefonisch, in schriftlicher Form oder via Skype erfolgen! Dies erspart Ihnen erneute Anwesenheits-, Fahr- und Wartezeiten.

Berufsbedingter und privater Stress

Beruflicher oder privater Stress, der als belastend empfunden wird (sog. Dysstress), kann den Organismus auf Dauer schwer belasten und schädigen. Insbesondere das Hormon-, Herz-Kreislauf- und Immunsystem zeigen bei chronischen Stresszuständen krankhafte Veränderungen.

So können Depressionen, Gereiztheit und Erschöpfung die Folge eines ständig überhöhten Cortisolspiegels sein, durch eine gedrosselte Blutversorgung werden Magen und Darm anfällig für Geschwüre, eine verringerte Elastizität der Blutgefäße erhöht den Blutdruck, das Ausbremsen der Abwehrzellen schwächt das Immunsystem.

Dies zeigt sich durch häufiges Auftreten von Infekten oder durch Überreaktion der Haut. Gerade Personen, die häufig Dysstress ausgesetzt sind, sollten auf eine ausreichende Versorgung mit Vitaminen und Spurenelementen achten!

Nahrungsmittelunverträglichkeiten/Allergien

Eine Allergie ist eine überschießende und manchmal sehr heftige Reaktion des Immunsystems auf eigentlich harmlose körperfremde Stoffe (sog. „Allergene“) in unmittelbarer Umgebung.

Zu den häufigsten Allergieauslösern gehören:

Blütenpollen

Hausstaubmilben

Tierhaare- oder Schuppen

Nahrungsmittel wie Milch, Ei, Gluten und Nüsse

Konservierungsstoffe u.v.a.m.

Allergene, die sofort nach Kontakt zu einer heftigen Reaktion führen, können meist schnell identifiziert werden. Viel schwieriger wird die Suche, wenn es sich um eine verzögerte allergische Reaktion handelt oder nicht die Fehlreaktion des Immunsystems, sondern ein Enzymdefekt, eine toxische Wirkung oder eine Resorptionsschwäche ursächlich ist.

Für jeden Allergie- und Unverträglichkeitstyp stehen spezielle Untersuchungen zur Verfügung. Um die Ursache herauszufinden, ist zunächst eine ausführliche Erhebung der allergiebedingten Krankheitsgeschichte erforderlich, um im Anschluss daran gezielt die geeignete Diagnostik auswählen zu können.

Einige Untersuchungen wie zum Beispiel den „Haut-Pricktest“ oder einen „Provokationstest“ zur Identifizierung von Allergenen führt ihr Haus- oder Hautarzt durch.

Im Rahmen einer Stufendiagnostik erhalten Sie in meiner Praxis unter anderem einen Bluttest, der über 170 allergieauslösende Nahrungs- und Inhalationsallergene identifizieren kann. Auch für nichtimmunologisch bedingte Reaktionen wie Histamin-, Laktose-, Fruktose-Intoleranzen oder Unverträglichkeiten auf Antibiotika, Schmerzmittel, Dentalwerkstoffe und den Nachweis einer Zöliakie stehen innovative Bluttests zur Verfügung.

Chronische Müdigkeit

Wie bei vielen Erkrankungen, können auch chronische Erschöpfungszustände, Antriebsarmut, ständige Müdigkeit und Lustlosigkeit viele Ursachen haben: Neben einem   dauerhaft niedrigen Blutdruck kommen auch ein Mangel an verschiedenen Blutzellen, Vitaminen und Mineralstoffen, Störungen im Hormonsystem oder nicht völlig ausgeheilte Infektionen mit Viren oder Bakterien als Ursachen für chronische Erschöpfungszustände in Frage.

Daneben können eine erhöhte Ausschüttung von Stresshormonen und die damit verbundene Schwächung des Immunsystems ursächlich sein. Häufig spielen mehrere Faktoren eine Rolle. Verstärkt sich dieser Zustand, kann sich in der Folge ein Burn-Out Syndrom entwickeln. Ich möchte Sie auf der Suche nach ihren Ursachen für chronische Müdigkeit unterstützen!

Bei veganer Ernährung, der dauerhaften Einnahme von säureblockende Magen-Medikamenten, chronischer Magenschleimhautentzündungen, Bauchspeicheldrüsenentzündung oder Erkrankungen und Reizungen des Darms

Vitamin B12 spielt eine wichtige Rolle bei Aufgaben im Bereich des Nervensystems, des Stoffwechsels, der Blutbildung und bei der Entgiftung. Es hat den größten Einfluss unter allen Vitaminen auf das körperliche, emotionale und mentale Wohlergehen.

Ein Mangel an Vitamin B12 kann vielfältige Ursachen haben. Da Vitamin B12 an tierische Proteine gebunden ist, nehmen wir es in der Regel durch die Nahrung auf. Bei einer vegetarischen und veganen Ernährung kommt es nach einer gewissen Zeit zu einem Eisen- und Vitamin-B12-Mangel, der sich jedoch nicht sofort bemerkbar macht, da unser Körper vorerst auf gespeicherte Reserven zurückgreift. Ein manifester Mangel zeigt sich schließlich durch Blutarmut, als nachweisbare Veränderungen im Blutbild. Müdigkeit, Erschöpfung, Infektanfälligkeit  können leichte Symptome eines Vitamin B12 Mangels sein. Depressionen, Nervenschmerzen, Kribbeln und Taubheitsgefühl zeigen sich unter anderem bei einem starken Mangel.

Selbst bei ausreichender Aufnahme von Vitamin B12 über die Nahrung können verschiedenen Erkrankungen des Magen-Darmtraktes die Aufnahme von Vitamin B12 verhindern. Fehlende Magensäure, Pepsin und Intrisic factor – Stoffe, die im Magen produziert werden – können dabei ursächlich sein. Schließlich kann sogar ein Mangel an Bauchspeicheldrüsenenzym oder eine Infektion mit dem Fischbandwurm die Vitamin B12 Aufnahme und Verwertung unterbinden.

Über die regelmäßige Einnahme eines Vitamin B12 Präparates kann ein Mangel ausgeglichen werden. Auch eine intramuskuläre Injektion eines Vitamin-B12-Präparates, schützt vor einem Mangel und bietet den Vorteil, dass nicht täglich an eine Tabletteneinnahme gedacht werden muss. Außerdem wird durch eine Infusion/Injektion der Magen-Darm-Trakt umgangen, was insbesondere bei Erkrankungen in diesem Bereich sinnvoll ist. – Link zu Infusions- und Injektionstherapie-

Folsäure und Vitamin B12 hängen im Stoffwechsel sehr eng zusammen, einerseits aktiviert Vitamin B12 die Folsäure in ihre vom Körper verwertbare Form, anderseits braucht Vitamin B12 die Folsäure, um das gefäßwandschädigende Homocystein abzubauen. Ein Vitamin-B12-Mangel führt darum auch zu einem indirekten Folsäure-Mangel: Selbst wenn genug Folsäure über die Nahrung zugeführt wurde, kann sie ohne Vitamin-B12 viele ihrer Aufgaben nicht erfüllen.

Erhöhte Homocysteinwerte
  • Erhöhte Homocysteinwerte sind als unabhängiger Risikofaktor für thrombotische und arteriosklerotische Erkrankungen identifiziert.

Jeder Mensch hat Homocystein im Blut, da es als Zwischenprodukt im Eiweißstoffwechsel entsteht. Die schädigenden Einflüsse von Homocystein auf die Blutgefäße werden erst seit 1992 erforscht. Für einen schnellen Abbau von Homocystein sorgen die Vitamine B6, B12 und Folsäure (Folat). Stehen diese Vitamine jedoch nicht ausreichend zur Verfügung, steigt der Homocystein-Spiegel unbemerkt an. Dauerhaft erhöhte Homocystein-Werte richten großen Schaden an, besonders in den Gefäßen: Das Zellgift Homocystein zerstört Arterienwände, fördert die Bildung von Blutgerinnseln und steigert so die Gefahr für Schlaganfälle, Depression, Osteoporose, grünen Star (Glaukome), Herzinfarkt und Alzheimer. Je höher der Homocystein-Wert, umso höher ist das Risiko für die oben genannten Erkrankungen, vergleichbar mit ständig erhöhten Insulinwerten oder starkem Zigarettenkonsum. Die häufigsten Ursachen für nicht erbliche Hyperhomocysteinämie (zu viel Homocystein im Blut) sind Folsäure- oder Vitamin B12-Mangel oder Störungen der Leber- und Nierenfunktion.  Ein erhöhter Homocysteinspiegel wird üblicherweise mit einer Änderung der Ernährungs- und Bewegungsgewohnheiten, Stressabbau und die Einnahme von Vitaminpräparaten behandelt.

Spurenelementsanalyse

Selen ist wichtig:

zur Prävention vor Krebs als starkes Antioxidans, Radikalfänger und zur Reduktion von Nebenwirkungen einer Chemotherapie, z.B. von Schleimhautentzündungen

zur Stärkung des Immunsystems, da es Schwermetalle bindet und die Antikörperproduktion stimuliert

neben Jod zur Aufrechterhaltung der Schilddrüsenfunktion

als wichtiger Baustein für Gehirnbotenstoffe (z.B. Serotonin), da es die Stimmung hebt und bei depressiven Verstimmungen, Müdigkeit und mangelnder Konzentrationsfähigkeit helfen kann

Zinkmangel kann Ursache sein für:

Stressempfindlichkeit

Haarausfall

bei Infektanfälligkeit

Müdigkeit und Leistungsschwäche

bei Müdigkeit und Leistungsschwäche

unerfülltem Kinderwunsch

Haarausfall bei Männern und Frauen

Bei einem Verlust von mehr als 100 Haaren pro Tag spricht man von Haarausfall. Haarausfall ist jedoch nicht gleich Haarausfall. Neben der genetischen Veranlagung gibt es unterschiedlichste Formen und Ursachen für Haarausfall, denen man mit einer Diagnostik auf den Grund gehen sollte.

Wichtiger Baustein der Haarausfalldiagnostik ist die Bestimmung einiger Laborwerte, deren Veränderung unter anderem Ursache für den Haarausfall sein kann. Bei der Haarausfall- Labordiagnostik wird nach einem Mangel an bestimmten Blutzellen, Vitaminen, Mineralstoffe, Spurenelemente oder Hormonen gesucht, die ggf. ersetzt werden können. Damit kann der Haarausfall häufig schon verbessert oder gestoppt werden.

Daneben biete ich Ihnen mit der Meso-Hair-Therapie eine sanfte Behandlungsmethode gegen schwachen Haarwuchs und Haarausfall, bei der ausgesuchte Wirkstoffe mittels feinster Mikroinjektion in die Kopfhaut eingebracht werden, um die Haarwurzel auch von außen wieder mit neuer Energie zu versorgen.

Optimale Darmkrebsvorsorge

Jährlich erkranken Tausende Menschen in der EU an Darmkrebs. Neben genetischen Faktoren scheinen unsere Ernährungsgewohnheiten eine große Rolle zu spielen. Darmkrebs entwickelt sich meist aus zunächst gutartigen Vorstufen (Dickdarmpolypen) und ist bei frühzeitiger Erkennung und Entfernung dieser zu etwa 90% heilbar! Die Darmkrebsvorsorge gehört ab dem 45. Lebensjahr zum Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen und wird von den Patienten leider nicht immer in Anspruch genommen.

Bei dem Test auf verstecktes Blut im Stuhl, kommt üblicherweise ein sogenannter Briefchentest (Hämocculttest) zum Einsatz, auf den kleine Mengen Stuhl aufgetragen und mit einem Reagenz „betröpfelt“ werden. Leider ist dieser Test wenig zuverlässig, da auch Blut aus der Nahrung (Fleisch) nachgewiesen wird und es so zu falsch positiven Ergebnissen und damit zu einer großen Verunsicherung und Belastung der Patienten kommen kann. Auch „falsch negative“ Ergebnisse sind möglich! In aktuellen wissenschaftlichen Studien konnte gezeigt werden, dass bei einer Gruppe von 2.885 Patienten mit Darmtumoren nur 23,9% im Hämoculttest „positiv“ waren, das heißt, leichte, nicht mit bloßem Auge sichtbare  Blutungen durch einen Tumor oder Polypen erkannt wurden.

Der von mir angewandte immunologische Test auf Blut im Stuhl dagegen hat eine extrem hohe Empfindlichkeit und liefert nur bei weniger als 1 Patient von 100 „falsch-positive“  Resultate. Außerdem erkennt der Test sehr viel mehr große Polypen als der herkömmliche „Briefchentest“. Daher meine Empfehlung: Integrieren Sie den immunologischen Test auf unsichtbares Blut im Stuhl in ihre Darmkrebsvorsorge!

Darm-Mikroökologie – Darmdysbiose

Die Schleimhaut des Darms ist die wichtigste immunologische Barriere gegen unphysiologische Substanzen, Gifte und Krankheitserreger. Damit das Immunsystem optimal funktionieren kann, muss es fit und leistungsfähig erhalten werden. Diese Leistungsfähigkeit hängt ganz wesentlich von einer ausgewogenen Zusammensetzung der natürlich im Darm vorkommenden Bakterienstämme ab, die mit ihrer Stoffwechselaktivität das Immunsystem bei seiner Arbeit unterstützen.

Die Darmflora kann auf Grund verschiedener Umstände gestört sein. Hier sind zum Beispiel die Einnahme von Antibiotika, Cortison oder die Antibaby-Pille zu nennen. Auch bei einseitiger Ernährung, bakteriellen oder viralen Darminfektionen, entzündlichen Darmerkrankungen (Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa), Allergien, Nahrungsmittelunverträglichkeiten oder psychischen Problemen wie Stress, Migräne, Depression) findet man oft eine ungünstige Verschiebung der Bakterienzusammensetzung.

Im Labortest wird die aktuelle Darmkeimbesiedelung an Hand einer Stuhlprobe bestimmt. Je nach Symptomatik ist die Erweiterung des Darmökogramms mit zusätzlichen Untersuchungen sinnvoll (Blut im Stuhl, Verdauungs- und Entzündungsmarker).

Die ausführliche Analyse bildet die Basis für einen individuellen Therapieplan, der neben Empfehlungen zur Wiederherstellung der natürlichen Darmbesiedelung auch konkrete Ernährungsvorschläge umfasst, die zu einer dauerhaften Darmgesundheit beitragen können.

Borreliennachweis nach Zeckenbiss

Diese neuartige, molekularbiologische Laboruntersuchung zum Nachweis von Borrelien-DNA in der Zecke erlaubt eine Abschätzung des Risikos nach Zeckenstich für die Infektion mit Borrelien.

Sie wandern gern oder machen Ausflüge in die Natur? Dann kennen Sie sicherlich die kleinen bräunlichen, blutsaugenden Spinnentierchen, die sich bevorzugt an unbekleideten, feuchten, warmen Körperstellen festsaugen. Eine Zecke am Körper zu finden, sollte jedoch nicht gleich Grund zur Panik sein. Wichtig ist, dass die Zecke schnell und sachgemäß entfernt und die Stichstelle in den darauffolgenden Tagen/Wochen beobachtet wird.

Eine Zecke kann mit Krankheitserregern infiziert sein und somit zur Gefahr für den Menschen werden. Deshalb ist eine umfassende Vorsorge wichtig! Für die Humanmedizin sind insbesondere die folgenden Krankheitsbilder von Bedeutung:

Die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) ist eine durch das FSME-Virus ausgelöste Krankheit, die bei Patienten zu einer Hirnhaut- oder Gehirnentzündung führen und tödlich verlaufen kann. Rund zwei Prozent der Zecken sind in Risikogebieten mit dem Virus infiziert, wobei nicht jede Infektion mit FSME zu einem schweren Krankheitsbild führt. Vor FSME durch Zecken kann man sich schützen: Zum einen sollte man versuchen, Zeckenstiche zu vermeiden; durch geeignete Kleidung und das Absuchen des Körpers nach Zecken. Zum anderen empfiehlt die Ständige Impfkommission (Stiko) am Robert Koch Institut eine Impfung gegen FSME für Bewohner und Reisende in Risikogebiete.

Die Borreliose wird durch das Bakterium Borrelia burgdorferi ausgelöst. Die Bakterien können das Nervensystem, die Gelenke und Organe sowie das Gewebe befallen, dabei können die Symptome jedoch unspezifisch, d.h. sehr vielseitig sein und auch auf andere Erkrankungen hinweisen.  Das macht es schwierig, eine Borreliose zu diagnostizieren. Ein typisches Borreliose-Symptom ist die so genannte Wanderröte („Erythema migrans“). Sie zeigt sich innerhalb von einigen Tagen bis Wochen als kreisrunde, größer werdende Rötung um die Stichstelle. Leider tritt die Wanderröte nicht bei allen Borreliose-Infektionen auf. Im frühen Stadium der  Borreliose werden neben der Wanderröte auch allgemeine Symptome wie Abgeschlagenheit, Fieber und Kopfschmerzen beobachtet. Im späteren Krankheitsverlauf können sich verschiedene Krankheitszeichen zeigen: von starken Schmerzen über Herzprobleme bis hin zu einer Hirnhautentzündung. Auch Gesichtslähmungen werden nicht selten beobachtet. Noch Jahre nach der Infektion können Borreliose-Patienten von schmerzhaften Gelenkentzündungen gequält werden. In diesem späten Stadium ist eine Therapie oft sehr schwierig.

Mit einem Nachweis von Borrelien in der Zecke, haben Sie die Möglichkeit, sich frühzeitig, noch vor eventuellen Erscheinen klinischer Symptome, für eine prophylaktische Antibiotikatherapie zu entscheiden, die Ihnen ihr Hausarzt verschreiben kann. Der Nachweis von Borrelien in der Zecke beweist jedoch nicht das Eindringen der Bakterien in den Körper! Hierfür spielt auch die Dauer des Saugvorgangs der Zecke eine große Rolle.

Für einen Borrelien-Nachweis muss die Zecke sachgemäß entfernt und in einem kleinen Gefäß in meine Praxis gebracht oder geschickt werden! Hinweis: Die Zecke bitte nicht auf Tesaband kleben, da dies die Diagnostik erschwert!

Verdacht auf eine Pilzinfektion der Haut

Nicht selten suchen Patienten mit einer entzündlichen Hautveränderung ihren Haus- oder Hautarzt auf. Hauterkrankungen sind nicht einfach zu diagnostizieren und erfordern viel Erfahrung durch den Therapeuten. Besteht der Verdacht auf eine Pilzinfektion, werden Hautschüppchen mikroskopisch untersucht. Außerdem kann eine sog. Pilzkultur angelegt werden. Leider liefern Mikroskopie und Anzucht nicht immer zuverlässige Ergebnisse, sind sehr zeit- und kostenaufwändig und werden aus diesen Gründen oft gar nicht durchgeführt, mit dem Ergebnis, dass verschiedene Cremes und Salben vom Patient ausgetestet werden müssen, die schließlich doch nicht den gewünschten Erfolg liefern.

Ein molekularbiologischer Nachweis der gängigsten humanpathogenen Haut-, Schleimhaut- und Schimmelpilze erlaubt eine schnelle und zuverlässige Diagnostik und eine passende Therapie bei Nachweis einer Pilzinfektion. Hierbei können Hautschuppen, Haut- und Schleimhautabstriche oder Material aus den Atemwegen hochempfindlich untersucht werden.

Test auf Impfantikörper bei Impfbedenken

Immer wieder treffe ich auf Eltern, die dem Impfen und den Impfempfehlungen des Robert-Koch-Institutes kritisch gegenüber stehen und sich große Sorgen über mögliche Risiken und Komplikationen machen. Auch viele Erwachsene sind verunsichert, ob eine erneute Impfauffrischung wirklich schon wieder notwendig ist. Als Fach-MTA für Virologie befürworte ich das Impfen, habe jedoch ein offenes Ohr für die Sorgen und Bedenken der Patienten.

Daher biete ich Ihnen die Möglichkeit des Nachweises von Impfantikörpern. Hierbei kann eine Aussage getroffen werden, ob Sie noch über einen ausreichenden Impfschutz gegen bestimmte Infektionserreger verfügen oder die Erkrankung vielleicht sogar durchgemacht haben und dadurch ausreichend geschützt sind.

Vaterschafts- und Mutterschaftsnachweis

Einen „Vaterschaftstest“ können Sie heute bereits übers Internet bestellen und als „Hometest“ selbst durchführen. Wenn Sie sich für solch ein Testverfahren entscheiden, sollten Sie auf Seriosität des Anbieters achten und sicherstellen, dass das Ergebnis zuverlässig und in Form eines Gutachtens auch für den Nachweis bei Behörden und vor Gericht geeignet ist. Ein gerichtlich verwertbarer Vaterschaftstest erfordert die Anwesenheit aller betroffenen Personen, die sich ausweisen müssen und eine ausführliche Dokumentation durch eine autorisierte Person.

In meiner Praxis erfolgen die Probenabnahme und die formale Abwicklung des Mutterschafts- bzw. Vaterschaftsnachweises. Die Untersuchungsproben werden schließlich an ein akkreditiertes und zertifiziertes Labor verschickt und nach der Laboranalyse durch einen Fachgutachter für forensische DNA-Analytik und Abstammungsanalytik begutachtet! Damit ist das Testergebnis auch für Behörden und vor Gericht verwertbar, wenn der mutmaßliche Vater, die Kindesmutter und das Kind (die Kinder) in die Untersuchung einbezogen wurden. (Triofall)

Auch eine Mutterschaftstestung kann aus verschiedenen Gründen notwendig sein.  Da ein Kind neben den DNA Merkmalen des Vaters auch die der Mutter erbt, können Abstammungswahrscheinlichkeiten für Vater und Mutter ermittelt werden.

Immer wiederkehrende Hals-Nasen-Ohren-Infektionen,bronchopulmonale Infektionen bzw. bei Neigung zu Allergien, Heuschnupfen und Asthma

Die Mikrovakzination ist eine Maßnahme bei häufigen und immer wiederkehrenden Hals-Nasen-Ohren-Infektionen oder bronchopulmonalen Infektionen bzw. bei Neigung zu Allergien, Heuschnupfen und Asthma.

Raucherentwöhnung

Bei der Raucherentwöhnung mit Mesotherapie wird eine Wirkstoffmischung mit feinen Nadeln direkt in die Haut an 6  festgelegte Akupunktur-Punkte (sog. Suchtpunkte) am Kopf/Ohr injiziert. Die Substanzen können eine augenblickliche Abneigung gegen Zigaretten oder zumindest ein fehlendes Verlangen bewirken. Auch typische Entzugserscheinungen werden stark abgeschwächt oder treten gar nicht auf. Damit stellt die „Raucherentwöhnung“ eine wunderbare Möglichkeit zur Prävention von Atemwegserkrankungen und den Folgen langjährigen Rauchens dar.

Um Sie noch umfassender bei ihrem Vorhaben mit dem Rauchen aufzuhören zu unterstützen, biete ich Ihnen die Möglichkeit einer Injektion oder Infusion zur Entgiftung nach jahrelangem Rauchen.

Hinweis

Da viele klassische Laboruntersuchungen im Rahmen des allgemeinen Gesundheits-Checkup zum Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen gehören, ist es sinnvoll, wenn Sie bereits vorhandene aktuelle Laborwerte von ihrem Haus- oder Facharzt mitbringen, um Doppelbestimmungen zu vermeiden und Kosten zu sparen. Die Kosten für die Bestimmung von Vitaminen und bestimmten Mikronährstoffen ohne das Vorliegen einer medizinischen Indikation, also als reine Präventionsmaßnahme, müssen als individuelle Gesundheitsleistungen vom Patienten selbst getragen werden. Auch der Nachweis von Borrelien-DNA in Zecken ist eine erweiterte Laborleistung, die vom Patienten selbst übernommen wird.

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