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Mind-Body-Medizin München

Achtsamkeit lernen
Tinnefeld-Konzept / Integrative Medizin München / Mind-Body-Medizin München

Viele Krankheitsbilder in unserer modernen Gesellschaft sind mit negativ empfundenen Stress und unserer von äußeren Einflüssen geprägten Lebensweise verknüpft oder werden durch diese verstärkt. Umgekehrt können eine bewusste Wahrnehmung und Achtsamkeit helfen, die gesundheitsfördernden Potenziale, die in jedem Menschen schlummern, zu wecken.

Ich helfe Ihnen dabei, Ihre Fähigkeit zur Achtsamkeit gegenüber sich selbst mit achtsamkeitsbasierten Methoden zu fördern: Mit Achtsamkeit, bewusster, sinnlicher, wertfreier Wahrnehmung und Akzeptanz stabilisieren Sie Ihre Selbstregulation und können im Sinne einer integrativen Medizin notwendige Behandlungen positiv begleiten.

Darüber hinaus biete ich auf „Achtsamkeit basierte“ Gesundheitsvorsorge als Kennenlernkurse an.

Achtsamkeit bedeutet: im jeweiligen, gegenwärtigen Moment Bewusstheit für die sinnlichen Wahrnehmungen, das aktuelle Gefühl, die Gedanken und das Verhalten zu haben und diesem Wahrgenommenen mit einer offenen, interessierten und akzeptierenden inneren Haltung zu begegnen, ohne sich dabei in geistigen Aktivitäten, wie Grübeln, Erinnern, Planen oder Sorgen zu verwickeln.

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Mind-Body-Medizin

Achtsamkeitsbasierte Methoden bilden von Beginn an ein wesentliches Fundament der Mind-Body-Medizin.

In den USA wurden ab den 70er Jahren Therapiekonzepte und Programme entwickelt und evaluiert, die von einer salutogenetischen und ganzheitlichen Sicht auf den Menschen geprägt sind. Diese entsprechen im Wesentlichen dem, was im Sinne einer modernen Mind-Body-Medizin mit der Unterstützung zu einem gesundheitsförderlichen Lebensstil gemeint ist.

Seit den 90er Jahren kommt auch in Deutschland die Mind-Body-Medizin im Kontext der Integrativen Medizin zur Anwendung und konzentriert sich auf die Interaktion zwischen Gehirn, Geist/Psyche, Körper und Verhalten und auf die starken Möglichkeiten, mit denen emotionale, mentale, soziale, spirituelle und verhaltensmäßige Faktoren die Gesundheit direkt beeinflussen.

Hauptanliegen dabei ist, die subjektive Fähigkeit einer Person zu Selbstbewusstheit und Selbstfürsorge zu respektieren und zu stärken.

Mind-Body-Medizin in München

Stärkung der Selbstheilungskräfte

Die Stärkung der Selbstheilungskräfte ist ein wesentliches Ziel der Mind-Body-Medizin. Somit spielt der Aspekt der Salutogenese (Gesundheitsentstehung) eine bedeutende Rolle. Es wird davon ausgegangen, dass Krankheit und Gesundheit zur menschlichen Existenz gehören und zwei Pole eines Kontinuums darstellen.

Der Mensch wird nicht als gesund oder krank betrachtet, sondern er befindet sich an einem Punkt auf diesem Kontinuum. Das heißt, neben kranken Bereichen gibt es auch immer gesunde Dimensionen im Menschen. Der subjektive Punkt auf diesem Kontinuum ist unter anderem davon abhängig, über welche Widerstandsressourcen gegenüber Belastungen und Anforderungen der Mensch verfügt. Entscheidend dabei ist das „Kohärenzgefühl“, welches sich darauf bezieht, in welchem Ausmaß der Mensch in der Lage ist, Lebensereignisse zu verstehen, zu handhaben und als bedeutsamen Teil eines sinnvollen Zusammenhangs zu betrachten.

Moderne Mind-Body-Medizin unterstützt den Menschen darin, diese Aspekte zu stärken und zu fördern.

Anerkannte Programme

Gerade für chronisch Kranke haben sich diese Methoden bewährt und sind inzwischen fester Bestandteil der modernen Schmerztherapie, da sie einen neuen Umgang mit dem subjektiven Leid einer lang andauernden Erkrankung entwickeln können.

Bekannte und anerkannte Programme der Mind-Body-Medizin sind das „Lifestyle Program“ von Dean Ornish, das „Symptom Reduction Program“ von Herbert Benson oder das „Mindfulness-Based Stress Reduction Program“ (MBSR) von Jon Kabat-Zinn mit wirkungsvollen Übungen zum bewussten Wahrnehmen und Gestalten der Bewusstseinsinhalte.

Kathrin Tinnefeld

Mein Angebot in München

In meiner Münchener Praxis lege ich im Bereich der Mind-Body-Medizin Schwerpunkt auf die „achtsamkeitsbasierten Methoden“, wobei „Achtsamkeit“ bereits beim ersten Kontakt mit dem Patienten beginnt und sich wie ein roter Faden durch meine therapeutische Arbeit zieht.

Daneben konzipiere ich im Rahmen Ihres betrieblichen Gesundheitsvorsorgeprogrammes, für Volkshochschulen oder Familienzentren gerne „Achtsamkeits-Kennenlernkurse“ für kleine Gruppen mit verschiedenen Schwerpunkten:

Kennenlernen von Achtsamkeit

Persönlichkeitsentwicklung – Erforschung der Selbstorganisation

Stressbewältigung

Kennenlernkurse ermöglichen einen ersten Kontakt mit dem Thema und zeigen leicht umsetzbare Möglichkeiten auf, wie man mit mehr Achtsamkeit einem stressigen Alltag, Krankheit und Schmerzen oder schwierigen Lebenssituationen begegnen kann.

Inhalte der Behandlung

Klassische Achtsamkeitsübungen, die zum Einsatz kommen, sind beispielsweise:

Body Scan: Der gesamt Körper wird Region für Region mit einer akzeptierenden, wohlwollenden Grundhaltung erkundet, erforscht, abgetastet.

Atembeobachtung: Durch die Konzentration auf den Atem kann sich das Bewusstsein im Körper und im gegenwärtigen Moment verankern.

Sitz- und Gehmeditation: Neben der Atembeobachtung wird die Aufmerksamkeit auch auf andere Meditationsobjekte gerichtet: Geräusche, Gedanken, Gerüche, Gefühle oder auf Körperempfindungen, die durch das Gehen ausgelöst werden. Hier wird jeder Schritt bewusst und achtsam wahrgenommen. Dabei ist die innere Grundhaltung keine suchende, sondern eher eine vollkommene Präsenz in der Gegenwart im Sinne eines akzeptierenden, wohlwollenden Wahrnehmens dessen, was gerade ist.

Daneben zeige ich Ihnen viele federleichte Übungen, die jederzeit – auch ohne Yogamatte und zusätzlichen Zeitaufwand – in Ihren Tagesablauf integriert werden können.

Die Wirkung der achtsamkeitsbasierten Methoden

In therapeutischen Settings zeigten sich vielfältige Verbesserungen bei Symptomen, die unter anderem mit Stress in Verbindung stehen:

So konnte bei chronischen Schmerzerkrankungen das subjektive Belastungsgefühl und damit die Lebensqualität, aber auch die Schmerzstärke deutlich reduziert werden.

Bei den Herz-Kreislauferkrankungen ist besonders eine Senkung des Blutdrucks nachweisbar.

Positive Wirkungen wurden auch bei entzündlichen Hauterkrankungen und beim Reizdarmsyndrom festgestellt.

Bei psychischen Erkrankungen wie Depressionen, Burnout, Angst und Panik und bei Borderline-syndromen gibt es (meist im Rahmen spezieller multimodaler Programme) deutliche Erfolge.

Neben oben genannten krankheitsbezogenen Ergebnissen sind vor allem die Wirkungen auf bestimmte Funktionssysteme interessant: Achtsamkeitstraining verbessert die Funktionen des Immunsystems, des Stoffwechsels und des Nervensystems. Insbesondere die Wirkung auf das vegetative Nervensystem -und hier vor allem die Aktivierung des Nervus Vagus – erklären den positiven Einfluss auf körperliche Stressfolgen.

Achtsamkeit stärkt also die Regulationsfähigkeit auf der körperlichen, seelischen und kognitiven Ebene und damit die Selbstheilungskräfte.

Nehmen Sie einfach unverbindlich Kontakt auf

Bei Interesse an meinen „Achtsamkeitsbasierten Kennenlernkursen“ freue ich mich über eine Kontaktaufnahme:

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